Senk-Spreizfüße

Der Senk-Spreizfuß (Pes planotransversus) zählt zu den erworbenen Fußdeformitäten. Formabweichungen der Füße können auch angeboren sein.

Hauptsächlich tritt der Senk-Spreizfuß nicht angeboren auf. Er zählt neben dem Spreizfuß mit zu den häufigsten erworbenen Fußdeformitäten.

Ein Senk-Spreizfuß liegt vor, wenn Längs- und Quergewölbe abgeflacht sind.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) für angeborene Fußdeformitäten liegt bei 3-4 % (in Deutschland).

Ein Senk-Spreizfuß kann durch die geänderte Statik zu Schmerzen durch Überlastung der Fußmuskulatur sowie zu Knieschäden, Fersensporn, Bandscheiben- und Rückenproblemen führen.

Durch individuell angefertigtes orthopädisches Schuhwerk lässt sich ein Senk-Spreizfuß behandeln bzw. korrigieren.

In manchen Fällen ist eine Operation erforderlich. Unbehandelt kann sich unter anderem ein Hallux valgus (Schiefzehe; Schiefstand der großen Zehe) entwickeln.