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Kniearthrose

Der Gelenkverschleiß des Kniegelenkes ist durch einen starken Knorpelabrieb gekennzeichnet. Normalerweise schützt der Knorpel zusammen mit der Gelenkschmiere (Synovia; Synovialflüssigkeit) die Gelenke und fungiert als eine Art "Stoßdämpfer". Dadurch wird eine schmerzfreie und uneingeschränkte Beweglichkeit des Gelenkes ermöglicht. Durch eine Arthrose kann diese Funktion nicht mehr gewährleistet werden. Starke Schmerzen und Schwellungen, auch im Ruhezustand, sind Anzeichen für eine Kniearthrose.

Sobald eine konservative Therapie nicht mehr den gewünschten Erfolg bringt, wird zu einem künstlichen Kniegelenkersatz geraten. Um die natürlichen Bewegungsmöglichkeiten des Kniegelenkes möglichst gut nachzubilden, besitzt die im Endoprothetikzentrum Damme verwendete Knieprothese ein spezielles Design.

Leitsymptome

  • Anlaufschmerz bzw. Einlaufschmerz (typisch für eine Gonarthrose ist: keine Beschwerden in Ruhe)
  • Zunehmende Kniegelenksschmerzen (Gonalgie)

Begleitsymptome

  • Belastungsschmerz
  • Dauerschmerz (Dauer- und Nachtschmerz)
  • Ergussbildung – Spannungsgefühl im betroffenen Kniegelenk
  • Erhöhte Nässe- und/oder Kälteempfindlichkeit der Gelenke
  • Gelenkschwellungen
  • Gelenksteifigkeit - Bewegungseinschränkung
  • Krepitation im Gelenk (Gelenkgeräusche)  – subjektiv wahrgenommener Crepitus sagt die spätere Entwicklung einer symptomatischen Kniegelenksarthrose signifikant voraus
  • Muskelverspannungen durch Schonhaltung

Am Anfang der Degeneration steht meist eine akute Schädigung des Gelenkknorpels durch Trauma oder eine Infektion/Rheuma. Als pathogenetischer Mechanismus werden/wird eine insuffiziente Matrixsynthese und/oder ein vermehrter Zelltod der Knorpelzellen diskutiert.

Bei der Gonarthrose kann man folgende Ursachen festhalten:

  • Arthrose durch übermäßige Belastung des Gelenks 
  • Arthrose durch minderwertigen Knochen bzw. Knorpel

Allgemeine Maßnahmen

  • entzündungshemmende Schmerzmedikamente
  • Mobilisierende Krankengymnastik
  • Funktionstraining
  • Bewegungsbad
  • eine konsequente Gewichtsabnahme übergewichtiger bzw. adipöser Personen (BMI ≥ 25 bzw. 30 kg/m2) kann eine beginnende Gonarthrose stoppen
  • MBST KernspinResonanzTherapie: die einzige nicht operative Therapie, die an die Ursache der Beschwerden (Arthrose) ansetzt

Vermeidung von:

  • Überbelastung der Gelenke, z. B. durch Leistungs- und Hochleistungssport oder lang andauernde schwere körperliche Belastungen, z. B. im Beruf (Bauarbeiter, insbesondere Bodenleger)
  • Mangelnde körperliche Bewegung, da der Knorpel seine Mikronährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit bezieht, ist er darauf angewiesen, dass das Gelenk bewegt wird

Die Knieendoprothetik stellt eine wichtige therapeutische Option der Behandlung einer Gonarthrose.
Die Erläuterung finden Sie unter Leistungsspektrum --> Knie-Operationen.