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Arthrose

Gelenke sind die beweglichen Teile unseres Skeletts. Wenn ein Gelenk Schaden nimmt, führt das zu Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit. Mit Arthrose wird der fortschreitende Verschleiß des Gelenkes bezeichnet, der durch den Verlust von Gelenkknorpel entsteht. Dabei kann nahezu jedes Gelenk (Gliedmaßen und Wirbelsäule) betroffen sein. Am häufigsten betroffen ist das Knie, gefolgt von Wirbelgelenken, Hüfte-, Schulter- und Fingergelenken.

Die Arthrose ist die häufigste Gelenkserkrankung des erwachsenen Menschen. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit erhöht sich mit der steigenden Lebenserwartung und dem zunehmenden Alter. Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) liegt bei Frauen bei 30 % und bei Männern bei 25 % (in der Gruppe der 45- bis 65-Jährigen); ab dem 60. Lebensjahr sind gut die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer betroffen.

Arthrose ist demnach kein unausweichliches Schicksal: Gezielte Vorsorge und moderne Therapien erlauben heute auch im Alter eine schmerzfreie Gelenkbeweglichkeit. Durch ernährungsmedizinische Maßnahmen kann man eine Arthrose vorbeugen bzw. ihr Fortschreiten verzögern. Moderne Therapieverfahren können die ernährungsmedizinischen Maßnahmen erfolgreich unterstützen.

Gerne beraten wir Sie, welche präventiven oder therapeutischen Verfahren für Sie geeignet sind.

Anders als lange Zeit angenommen, ist es nicht nur altersbedingter Verschleiß, der früher oder später zu Knorpelverlust und damit zur Arthrose führt. Vielmehr können nachfolgende Faktoren die Erkrankung vorantreiben:

  • extremer Leistungssport
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Gelenkfehlbelastung (z.B. Hüftdysplasie, O-Beine/X-Beine)
  • Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus)
  • Überlastungen der Gelenke (beispielsweise beruflich bedingt)
  • Unfälle (z.B. Verletzungen der Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln, Knochenbrüche mit Gelenkbeteiligung)

Typisch für eine Arthrose ist der meist langsam zunehmende Beginn der Gelenkschmerzen. Zudem können folgende Symptome und Beschwerden auf eine Arthrose hinweisen: 

  • Spannungsgefühl in den Gelenken
  • Gelenkschwellungen
  • Gelenksteifigkeit – der morgendliche „Anlaufschmerz“
  • Belastungsschmerz
  • Dauerschmerz (Dauer- und Nachtschmerz häufig bei der Arthrose des Kniegelenks)
  • Muskelverspannungen durch Schonhaltung
  • Krepitation im Gelenk (Gelenkgeräusche)
  • Erhöhte Nässe- und/oder Kälteempfindlichkeit der Gelenke
  • Ergussbildung
  • Im späten Stadium – Bewegungsdefizite, Verformungen, Muskelverkürzungen

Achtung! Nur circa 15 Prozent der Patienten mit einer radiologisch gesicherten Arthrose klagen über Knieschmerzen. Jeder zweite Mensch über 50 Jahren hat radiologische Veränderungen an Hüft- und/oder Kniegelenk.

Bei einer diagnostizierten Arthrose stehen Ihnen folgende Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. In den meisten Fällen ist es sinnvoll verschiedene Therapieansätze miteinander zu verbinden. Wir informieren Sie darüber, welche Maßnahmen für Ihre Arthrose am geeignetsten sind. Im nachfolgenden ein kleiner Überblick über verschiedene konservative (nicht-operative) Therapiemöglichkeiten:

  • medikamentöse Therapie (Schmerzmittel, Knorpelschutzmittel)
  • Hyaluronsäure
  • MBST®-KernspinResonanzTherapie  
  • Ziel: Aufbau und Erhalt von Knorpelgewebe
  • orthopädische Hilfsmittel (lEinlagen, Schuhwerk mit guter Dämpfung, Orthese etc.)
  • Ernährungsberatung auf Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ziel: Gewichtsreduktion, Optimierung des Knorpelstoffwechsels
  • Sportmedizin (Sportarten mit geringem Druck wie beispielsweise Radfahren, Schwimmen, Walking)
  • Physiotherapie
  • Nahrungsergänzungsmittel/Vitalstoffe

 

Falls die Kombination aus nicht-operativen Therapiemöglichkeiten den nicht gewünschten Behandlungserfolg bringt oder der Knorpelschaden am Gelenk gravierend ist, kann auf eine operative Therapiemöglichkeit zurückgegriffen werden.

Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zu den Erkrankungen Hüft-, Knie- und Schulterarthrose zusammengestellt.