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Osteoporose

Osteoporose wird umgangssprachlich als Knochenschwund bezeichnet. In Deutschland leiden circa 9 Millionen Menschen an Osteoporose. Es kommt bei dieser Erkrankung zu einer Verminderung der Knochenmasse, wodurch sich das Risiko für Knochenbrüche (Frakturen) deutlich erhöht.

Nach den Richtlinien der WHO („world health organisation“) ist es wichtig ab dem 50ten Lebensjahr seine Knochendichte regelmäßig messen zu lassen (siehe auch Knochendichtemessung), um frühzeitig einen Knochenmasseverlust zu erkennen und den Knochenabbau zu bremsen und den Knochenaufbau zu verbessern.

Durch gezielte ernährungsmedizinische, medikamentöse und physiotherapeutische Maßnahmen kann ihr Knochenbruchrisiko deutlich gesenkt und Ihre Lebensqualität erhöht werden. Gerne beraten wir Sie, wie eine Osteoporose erkannt, vermieden und erfolgreich therapiert werden kann.

In Deutschland werden ca. 400.000 Frakturen pro Jahr durch Osteoporose verursacht. Dabeihandelt es sich meist um Frakturen im Bereich der Wirbelsäule (Schenkelhalsbruch) oder der Hüfte. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankung trifft vor allem bei alten Menschen und Frauen nach den Wechseljahren (Menopause) auf.

Zu den Risikofaktoren gehören:

  • genetische Belastung (familiäre Häufung)
  • Geschlecht à Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Das Verhältnis Männer zu Frauen liegt bei etwa 1:2.
  • Lebensalter à im Alter nimmt die Knochenmasse ab. Der Knochen wird poröser und brüchiger.
  • hormonelle Faktoren
  • verhaltensbedingte Ursachen (Ernährung, Konsum von Genussmitteln, Bewegungsmangel etc.)
  • krankheitsbedingte Ursachen (Mobilitätsverlust)

Einnahme von Medikamenten (Langzeitcortison)

Die Osteoporose verursacht anfangs keine Schmerzen und entwickelt sich in den meisten Fällen symptomfrei. Deswegen ist es wichtig, dass Patienten ab dem 50ten  Lebensjahr regelmäßig zu einer Konchendichteuntersuchung gehen, um eine Osteoporose oder Osteopenie (Vorstufe der Osteoporose) frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Erst wenn es im späteren Verlauf zu Knochenbrüchen kommt, können folgende Symptome auftreten:

  • Schmerzen – osteoporotische Frakturschmerzen sind sehr stark und halten für circa vier bis sechs Wochen an (falls die Frakturen nicht heilen auch länger).
  • Minderung der Körpergröße
  • Muskelschmerzen– treten aufgrund der Überdehnung und verstärkten Haltearbeit infolge der statischen Veränderungen des Rumpfes auf.
  • Muskelverhärtungen - durch Fehlbelastung – Um eine Schmerzlinderung zu erreichen, nehmen viele Menschen Schonhaltungen ein und vermeiden Bewegung, was jedoch zu Muskelverspannungen und Verhärtungen führt, die wiederum Schmerzen verursachen.
  • Gangunsicherheit durch Fehlstatik und Schwerpunktverlagerung → Sturzgefahr (Stürze)

Um eine Osteoporose zu erkennen, muss eine Knochendichtemessung erfolgen. Die Ergebnisse dieser Messung sind sogenannte „T-Werte“.

Anhand des „T-Scores“ (T-Wert) kann  erkannt werden, ob eine Osteoporose vorliegt oder nicht. Der T-Wert ist ein statistisches Maß, das die Differenz der Messergebnisse zum Mittelwert der Knochendichte junger Erwachsener (25 - 40 Jahre) gleichen Geschlechts angibt.

 

T-Score-Werte und entsprechende Diagnosen

-1 bis - 2.5 --> Osteopenie (Vorstadium der Osteoporose)

<-2.5 + keine Fraktur --> Osteoporose

<-2.5 + ein bis drei Frakturen --> manifeste Osteoporose

<-2,5 + mehr als drei Frakturen --> fortgeschrittene Osteoporose

Bei einer diagnostizierten Osteoporose stehen Ihnen folgende Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. In den meisten Fällen ist es sinnvoll verschiedene Therapieansätze miteinander zu verbinden. Wir informieren Sie darüber, welche Maßnahmen für Ihre Osteoporose am geeignetsten sind. Im nachfolgenden ein kleiner Überblick über verschiedene Therapiemöglichkeiten:

  • Medikamentöse Behandlung (Ziel: Erhalt der Knochendichte)
  • MBST®-KernspinResonanzTherapie  (Ziel: Aufbau von Knochendichte und Hemmung des Knochenabbaus)
  • Ernährungsmedizin
  • Therapie mit Mikronährstoffen
  • operative Therapie bei eingetretenen Knochenbrüchen
  • weitere Maßnahmen bei Frakturen: Kälteanwendungen, Massagen, Krankengymnastik etc.