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Arthrose · Coxarthrose

Hüft­arthrose

Der Hüftgelenksverschleiß ist eine schicksalhafte degenerative Erkrankung – beginnend mit Knorpelschäden, die im Laufe der Zeit auf Pfanne und Hüftkopf übergreifen. Bei rund 50 % der Bevölkerung über 50 Jahre zeigt das Röntgenbild bereits Verschleiß.

Konservativ vor operativ
Anatomische Darstellung des Hüftgelenks mit schmerzhafter Arthrose

Was ist eine Coxarthrose?

Hüftgelenksverschleiß, Hüftarthrose und Coxarthrose bezeichnen dasselbe Krankheitsbild. Im Verlauf werden immer mehr Patienten behandlungsbedürftig – nicht zuletzt, weil die Bevölkerung älter wird. Etwa 2 % erhalten letztlich eine Hüftprothese. Im Vordergrund steht zunächst die nicht-operative Therapie.

Symptome

  • Zunehmende Belastungsschmerzen in Leiste und unterem Rücken
  • Anlaufschmerz und Morgensteifigkeit
  • Schmerzen im Ruhezustand
  • Bewegungseinschränkung (z. B. beim Schuhe binden)
  • Hinkendes Gangbild
  • Verstärkung durch Nässe und Kälte

Ursachen

Die meisten Patienten haben eine primäre Coxarthrose – ohne klar erkennbare Ursache, oft mit gewisser familiärer Belastung. Eine sekundäre Coxarthrose ist Folge anderer Hüfterkrankungen:

  • Hüftdysplasie (angeborene steile Hüftpfanne)
  • Unfälle mit Beteiligung von Hüftkopf oder -pfanne
  • Entzündliche Erkrankungen wie Rheuma
  • Hüftkopfnekrose (z. B. nach langer Cortison-Einnahme)
  • Jugendliche Erkrankungen wie Morbus Perthes oder Hüftkopfabrutsch

Operative Möglichkeiten

Wenn konservative Maßnahmen den Schmerz nicht ausreichend lindern, kommt ein operativer Eingriff in Frage. Wir bieten u. a. an:

  1. 1Hüftendoprothetik (künstliches Hüftgelenk)
  2. 2Oberflächenersatz nach McMinn
  3. 3Beckenumstellungsosteotomie bei Hüftdysplasie (selten)

Gerne beraten wir Sie persönlich zu den Hüft-Operationen, die für Ihr individuelles Hüftproblem in Frage kommen.

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