Das betroffene Gelenk
Das AC-Gelenk verbindet Schlüsselbein und Schulterdach – ein kleines, aber stark beanspruchtes Gelenk. Genetische Faktoren, häufiges schweres Heben oder Verletzungen wie Schulterausrenkung fördern Arthrose an dieser Stelle.
Schultererkrankungen · ACG-Arthrose
Schmerzen beim Abspreizen des Arms, beim Griff über Kopf oder beim Liegen auf der Schulter? Eine ACG-Arthrose lässt sich in vielen Fällen konservativ behandeln – ganz ohne Operation.
Die ACG-Arthrose ist der Verschleiß des Schultereckgelenks (medizinisch Akromioklavikulargelenk, kurz AC-Gelenk). Dieses sitzt dort, wo das äußere Ende des Schlüsselbeins auf das Schulterdach trifft, und gehört zum Schultergürtel. Normalerweise sorgen Knorpel und Gelenkschmiere dafür, dass das Gelenk reibungsarm gleitet und Belastungen abfedert. Bei einer ACG-Arthrose nimmt der Knorpel ab, das Gelenk wird gereizt und Bewegungen – vor allem über Kopf – schmerzen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Behandlung lassen sich Beschwerden oft deutlich lindern und das Fortschreiten bremsen.
Das AC-Gelenk verbindet Schlüsselbein und Schulterdach – ein kleines, aber stark beanspruchtes Gelenk. Genetische Faktoren, häufiges schweres Heben oder Verletzungen wie Schulterausrenkung fördern Arthrose an dieser Stelle.
Die primäre Form der ACG-Arthrose entsteht durch Überlastung, etwa bei Kraft- und Wurfsport oder schwerer körperlicher Arbeit.
Die sekundäre Form folgt typischerweise auf Verletzungen, Vorerkrankungen oder frühere Operationen am Schultergürtel.
Vier Gründe, die für unsere Praxis in Damme sprechen:
Fundierte Erfahrung mit Erkrankungen des Schultereckgelenks.
Von Physiotherapie über Infiltration bis Stoßwelle.
OP folgt nur, wenn sie wirklich nötig ist.
Konservative und operative Versorgung vereint.
Eine ACG-Arthrose zeigt sich oft schleichend. Diese Anzeichen treten besonders häufig auf:
Beschwerden beim Anheben des Arms über 90 Grad oder bei Überkopfbewegungen.
Das Führen des Arms vor dem Körper – die typische Bügelbewegung – tut weh.
Liegen auf der betroffenen Seite wird unangenehm und stört den Schlaf.
Knacken oder Reiben bei Bewegungen des Arms, oft über Kopf.
Das Gelenk schwillt an und reagiert empfindlich auf Druck und Kälte.
Verspannungen und Ruheschmerz, der bis in den Halsbereich ziehen kann.
Nicht jede ACG-Arthrose verläuft gleich. Man unterscheidet Ausprägungen, die für die Behandlung wichtig sind. Von einer aktivierten Form spricht man, wenn das Gelenk akut entzündet ist: Es schwillt an, fühlt sich warm an und schmerzt deutlich stärker als sonst. Bei der hypertrophen Form bildet der Körper knöcherne Anbauten – das Gelenk verdickt sich sichtbar und tastbar. Diese Anbauten können nach unten in den Raum unter dem Schulterdach ragen und dort die Sehnen der Rotatorenmanschette einengen. Kommt es dadurch zu einem Engpass, spricht man von einem Impingement: Der Arm lässt sich nur noch schmerzhaft heben. Gerade die Kombination aus ACG-Arthrose und Impingement erfordert eine genaue Diagnostik, um gezielt behandeln zu können. Für Sie ist diese Unterscheidung mehr als Theorie: Sie bestimmt mit darüber, ob eher entzündungshemmende Maßnahmen, gezielte Injektionen oder ein Fokus auf die Rotatorenmanschette im Vordergrund stehen.
In den meisten Fällen lässt sich diese Form von Arthrose zunächst gut ohne Operation behandeln. Am Anfang stehen einfache Maßnahmen: Überlastung vermeiden, den Arm vorübergehend nicht über 90 Grad heben und entzündungshemmende Medikamente bei akuten Schüben. Darauf aufbauend kombinieren wir moderne Verfahren – etwa Physiotherapie, gezielte Injektionen ins Gelenk und die Stoßwellentherapie. Die Physiotherapie kann ein besonders wichtiger Baustein sein: Mit gezielten Übungen für ACG-Arthrose lassen sich die Schultern stabilisieren, Fehlhaltungen ausgleichen und die umliegende Muskulatur kräftigen. Auch manuelle Therapie und Mobilisation können helfen, die Beweglichkeit zu erhalten. Welche Kombination für Sie passt, stimmen wir individuell ab – mit dem Ziel, eine Operation möglichst zu vermeiden oder zumindest hinauszuzögern. Ein realistischer Zeithorizont gehört für uns dazu: Konservative Behandlung braucht etwas Geduld, bringt vielen Betroffenen aber nach einigen Wochen eine spürbare Erleichterung.
Manchmal reichen konservative Behandlungen nicht aus – etwa wenn die Beschwerden trotz aller Maßnahmen bestehen bleiben oder das Gelenk stark verändert ist. Dann kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Das Standardverfahren ist die Resektion des äußeren Schlüsselbeinendes: Ein kleiner Teil des Knochens wird entfernt, um Druck aus dem gereizten Gelenk zu nehmen. Nach dieser Operation haben die Patienten bei entsprechender Indikation in der Regel deutlich gelinderte Beschwerden und berichten von einer verbesserten Beweglichkeit. Der Eingriff lässt sich offen oder endoskopisch durchführen, zwei bis drei Wochen danach schließt eine Physiotherapie an. Wichtig ist uns aber die Reihenfolge: Eine Operation steht bei uns nie am Anfang, sondern immer am Ende – erst, wenn konservative Wege ausgeschöpft sind. Und wenn sie nötig wird, müssen Sie dafür nicht die Praxis wechseln, sondern bleiben in vertrauter Begleitung. Vor einem solchen Schritt nehmen wir uns die Zeit, Nutzen und Grenzen offen mit Ihnen zu besprechen – damit Sie die Entscheidung gut informiert und ohne Druck treffen können.
“Ich bin rundum zufrieden mit der Behandlung bei Dr. Max Berg. Ein sehr kompetenter Orthopäde, der sich viel Zeit nimmt, alles verständlich erklärt und immer das Beste für seine Patienten will. Man fühlt sich ernst genommen und bestens aufgehoben. Auch das Praxisteam ist freundlich und gut organisiert, die Wartezeiten sind angenehm kurz. Absolute Empfehlung!”
Stephan Kempf
“Ich kann diese Praxis nur empfehlen! Sehr netter Arzt mit total netten Mitarbeiter, kaum Wartezeit und gute Vernetzung im Haus mit anderen Ärzten! Ich bin selten so zufrieden von einem Arzt gekommen! Alles wirkte so unkompliziert und einfach, wo ich sonst 3 Termine für hätte machen müssen mit Wartezeiten, ging mit es etwas Glück alles an einem Nachmittag. Einfach Toll weiter so!”
Ulla Hindriks
“Nach über drei Jahren mit anhaltenden Rücken- und Hüftschmerzen habe ich mit der Praxis Dr. Berg endlich eine Praxis in der ich mich wirklich ernst genommen fühle. Dr. Berg hat sich meine mitgebrachten Befunde in Ruhe angesehen, die Situation schnell erfasst und in der Praxis zusätzlich eine Röntgenaufnahme der Hüfte gemacht. Im Anschluss wurde mir ein klar strukturierter und gut verständlicher Behandlungsplan erklärt, der mir endlich wieder Zuversicht für den…”
Stephanie Brockmeier-Wibbe
Eine ACG-Arthrose verschwindet nicht von allein und je länger das gereizte Gelenk unbehandelt bleibt, desto größer ist das Risiko für Folgeschäden. Weil die knöchernen Veränderungen mit der Zeit auf die Sehnen der Rotatorenmanschette drücken können, drohen im ungünstigen Fall Sehenschäden bis hin zum Riss. Genau deshalb lohnt es sich, Beschwerden früh ernst zu nehmen. Eine rechtzeitige Behandlung kann helfen, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und die langfristige Prognose spürbar zu verbessern.
In unserer Orthopädischen Praxis in Damme verstehen wir die Behandlung der ACG-Arthrose als Teil eines ganzheitlichen, individuell auf jeden Patienten zugeschnittenen Konzepts. Wir schauen uns nicht nur das Röntgenbild an, sondern Ihre gesamte Schulterfunktion, Ihre Haltung und Ihren Alltag. Daraus entsteht ein Plan, der verschiedene Verfahren sinnvoll verbindet, statt sich auf eine einzelne Maßnahme zu verlassen. So begegnen wir nicht nur dem Symptom, sondern der Ursache dahinter. Dazu gehört auch der Blick über die Schulter hinaus: Haltung, Belastung im Beruf und Bewegungsgewohnheiten fließen in die Beurteilung mit ein, denn sie beeinflussen den Verlauf oft stärker, als man zunächst denkt.
Und sollte doch einmal eine Schulter-Operation nötig werden: Konservative Therapie und operative Versorgung greifen in Damme nahtlos ineinander – ohne Praxiswechsel, mit kurzen Wegen und einem vertrauten Team. So bleibt Ihre Behandlung von der ersten Beratung bis zur Nachsorge in einer Hand. Gerade bei einer Erkrankung, die sich über Monate hinziehen kann, ist diese Kontinuität ein echter Gewinn – für Ihre Schulter und für Ihr Vertrauen in den Weg, den Sie gehen.
Schulterschmerzen begleiten viele Betroffene über Monate, manchmal Jahre. Was harmlos beginnt – ein Ziehen beim Anziehen der Jacke, ein Stechen beim Griff ins Regal – kann den Alltag Stück für Stück einschränken. Sport, Schlaf, selbst einfache Handgriffe werden zur Herausforderung. Und oft kommt das Gefühl dazu, mit den eigenen Beschwerden nicht richtig ernst genommen zu werden.
Wir nehmen uns Zeit, jede Schultererkrankung genau zu untersuchen, und erklären Ihnen verständlich, was hinter Ihren Beschwerden steckt. Eine ACG-Arthrose ist gut fassbar – und in vielen Fällen lässt sich schon mit konservativen Mitteln einiges erreichen. Wir versprechen keine Wunder, aber einen ehrlichen, durchdachten Weg: moderne Verfahren, fundierte Diagnostik und die Geduld, das richtige Therapierezept für Sie zu finden. Und wenn hinter Ihren Beschwerden einmal etwas anderes steckt als zunächst vermutet, sagen wir Ihnen auch das klar und ehrlich.
Ob Kraftsportler, Handwerker oder jemand, der einfach wieder schmerzfrei schlafen möchte – jede Schulter erzählt ihre eigene Geschichte. Wenn Sie den Verdacht haben, an einer ACG-Arthrose zu leiden, oder bereits eine Diagnose bekommen haben und nach Alternativen zur Operation suchen, ist ein Gespräch der gewinnbringende erste Schritt. Gemeinsam finden wir heraus, was Ihre Schulter braucht, damit sich Bewegung wieder gut und selbstverständlich anfühlt – ohne den ständigen Gedanken an den nächsten Schmerz.