Operative Behandlungen · Schulter

Schulteroperation – von der Schulterspiegelung bis zur Schulterprothese

Wenn Arthrose, ein Sehnenriss oder eine steife Schulter den Alltag bestimmen, kann ein Eingriff helfen. Ob schonende Spiegelung oder Schulterprothese – am EndoProthetikZentrum Damme planen wir jeden Schritt individuell und begleiten Sie bis zur Reha.

  • Zertifiziertes EndoProthetikZentrum Damme
  • Vom arthroskopischen Eingriff bis zur passgenauen Prothese
  • Strukturierte Nachsorge nach aktuellen Leitlinien
EndoProthetikZentrum Damme
Ärztliche Untersuchung der Schulter bei Schulterbeschwerden

Je nach Befund und Zustand der Rotatorenmanschette kommen unterschiedliche Prothesentypen zum Einsatz:

Hemiendoprothese (HEP) – Oberarmkopfprothese

Die Gelenkfläche des Oberarmkopfes wird ersetzt.

Schultertotalendoprothese (Schulter-TEP)

Sowohl die Gelenkfläche des Oberarmkopfes als auch die Schulterpfanne werden ersetzt.

Inverse Schulterprothese

Bei Defektarthropathien (Arthrose bei defekter Rotatorenmanschette) wird der Kopf durch eine epiphysäre Pfanne und das Glenoid durch den künstlichen Oberarmkopf ersetzt.

Sie überlegen eine Schulter-Operation oder möchten sich zu Behandlungsalternativen beraten lassen? Wir nehmen uns gerne Zeit für ein persönliches Gespräch.

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Wann ist eine Schulterprothese sinnvoll?

Eine Schulterprothese kommt vor allem dann infrage, wenn das Schultergelenk stark verschlissen ist – etwa bei fortgeschrittener Schulterarthrose (Omarthrose) – und konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Injektionen oder Stoßwellentherapie nicht mehr ausreichend helfen. Dabei werden die zerstörten Gelenkflächen durch künstliche Komponenten ersetzt. Welche Schulterprothese passt, hängt entscheidend vom Zustand der Rotatorenmanschette ab. Nicht jede Schulteroperation bedeutet aber gleich ein künstliches Gelenk: Ein Sehnenriss oder eine Schultersteife lassen sich beispielsweise oft deutlich schonender behandeln.

Hemiendoprothese (HEP)

Hier wird nur die Gelenkfläche des Oberarmkopfes ersetzt – eine Teillösung bei entsprechender Indikation.

Schultertotalendoprothese (Schulter-TEP)

Die Schulter-TEP funktioniert als künstlicher Ersatz für Oberarmkopf und Schulterpfanne.

Inverse Schulterprothese

Bei defekter Rotatorenmanschette dreht die inverse Schulterprothese das Gelenkprinzip um – der Deltamuskel übernimmt fortan die Hauptfunktion.

Warum wir für eine Schulterprothese genau die richtige Anlaufstelle sind

Dank generationsübergreifender Erfahrung und weitreichendem, fundiertem Fachwissen rund um Schultererkrankungen und Endoprothetik sind Sie bei uns in guten Händen: Unsere Experten beantworten all Ihre Fragen und begleiten Sie mit viel Zeit und Geduld vor, während und nach Ihrer Schulteroperation.

Erfahrenes Team

Verschiedene Prothesentypen und Verfahren, die genau zu Ihrem Fall passen.

Passende Lösung

Von der Spiegelung bis zur Schulterprothese.

Alles aus einer Hand

Diagnose, OP und Nachsorge vereint.

Immer menschlich

Zeit für all Ihre Fragen und Sorgen.

Verfahren rund um die Schulteroperation

Nicht jede Schulter braucht eine Schulterprothese. Je nach Befund wählen wir den passenden Eingriff – so schonend wie möglich.

Hemiendoprothese

Ersatz nur für die Oberarmkopf-Fläche, wenn die Pfanne noch intakt ist.

Schulter-TEP

Vollständiger Ersatz von Kopf und Pfanne bei ausgeprägter Arthrose.

Inverse Schulterprothese

Die Lösung, wenn zur Arthrose ein Sehnendefekt hinzukommt.

Rotatorenmanschettennaht

Bei einem Sehnenriss wird die gerissene Sehne wieder am Knochen fixiert.

Acromioplastik

Die Neer'sche Plastik erweitert den Raum unter dem Schulterdach.

AC-Gelenk-OP

Am Schultereckgelenk kann ein kleiner Eingriff Druck aus dem Gelenk nehmen.

Schulter-TEP-OP: der Weg zur Schulterprothese

Die Schulter-TEP-OP ist der Oberbegriff für das Einsetzen einer Schulterprothese; die Implantation ist ein standardisiertes Verfahren. Welcher Prothesentyp gewählt wird, entscheidet sich anhand von Arthrosegrad, Knochenqualität und vor allem dem Zustand der Rotatorenmanschette. Ist die Manschette intakt, kommt häufig eine anatomische Prothese infrage, die den natürlichen Aufbau nachbildet. Bei stark geschädigten Manschetten und irreparablen Sehnenschäden ist die inverse Schulterprothese oft die bessere Wahl, weil sie die Muskelkräfte umverteilt. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, eine Schulteroperation dauert so etwa ein bis zwei Stunden. Nach dem Eingriff wird der Arm zunächst in einer Schlinge ruhiggestellt, bevor die vorsichtige Mobilisation beginnt. Vor der OP klären wir Sie ausführlich über Ablauf, Narkose und Risiken auf, damit Sie genau wissen, was am Tag des Eingriffs und in den Wochen danach auf Sie zukommt.

Sehnenriss und Schultersteife – auch ohne OP lösbar?

Nicht jede Schulter braucht am Ende eine Schulterprothese. Sofern alle alternativen Methoden ausgeschöpft sind, kommen Sie um einen Eingriff zwar manchmal nicht herum – zwei sehr häufige Probleme lassen sich aber auch ohne umfangreiche Schulter-OP lösen. Beim Sehnenriss der Rotatorenmanschette wird die gerissene Sehne meist unkompliziert über eine Schulterspiegelung (Arthroskopie) wieder am Knochen befestigt. Bei der Schultersteife („frozen shoulder“) ist die Gelenkkapsel geschrumpft und entzündet; hier steht zunächst die konservative Behandlung im Vordergrund, und erst wenn diese nicht greift, kann über eine Schulterspiegelung die verklebte Kapsel gelöst werden. Beiden gemeinsam ist: Sie erfordern in der Regel keine Prothese. Eine Schulterprothese bleibt den Fällen vorbehalten, in denen das Gelenk selbst weitgehend zerstört ist – nicht, wenn „nur“ eine Sehne oder die Kapsel das Problem sind. Welcher Weg der richtige ist, klären wir mit gezielter Untersuchung und Bildgebung, und besprechen offen mit Ihnen, welche Option zu Ihrem Befund passt.

Der Heilungsprozess nach der Schulteroperation

Die Heilungsdauer nach der Schulteroperation hängt stark vom Eingriff ab. Nach einer arthroskopischen Maßnahme sind viele Patienten schneller wieder fit als nach einem großen Gelenkersatz. Nach dem Einsatz einer Schulterprothese oder einer Sehnennaht folgt zunächst eine Phase der Ruhigstellung in der Schlinge – meist über mehrere Wochen –, in der die Strukturen sicher einheilen. Anschließend wird die Beweglichkeit Schritt für Schritt wieder aufgebaut. Als grobe Orientierung können Sie bei einer Schulterprothese mit einigen Monaten Übergangszeit rechnen, bis die Schulter wieder gut belastbar ist, und auch die Sehnenheilung nach einer Naht braucht Geduld. Feste Zahlen sind schwierig, weil Alter, Befund und Mitarbeit eine große Rolle spielen. Deshalb erhalten Sie von uns in jedem Fall einen realistischen, auf Sie zugeschnittenen Zeitplan. So können Sie selbst einschätzen, ob Ihr Verlauf im erwartbaren Rahmen liegt, und wir steuern bei Bedarf frühzeitig nach.

Schulteroperation in Damme – individuell beraten und begleitet

  • Zertifiziertes EndoProthetikZentrum Damme
  • Vom arthroskopischen Eingriff bis zur passgenauen Prothese
  • Strukturierte Nachsorge nach aktuellen Leitlinien
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Bewertungen

Was unsere Patienten sagen

“Ich bin rundum zufrieden mit der Behandlung bei Dr. Max Berg. Ein sehr kompetenter Orthopäde, der sich viel Zeit nimmt, alles verständlich erklärt und immer das Beste für seine Patienten will. Man fühlt sich ernst genommen und bestens aufgehoben. Auch das Praxisteam ist freundlich und gut organisiert, die Wartezeiten sind angenehm kurz. Absolute Empfehlung!”

Stephan Kempf

“Ich kann diese Praxis nur empfehlen! Sehr netter Arzt mit total netten Mitarbeiter, kaum Wartezeit und gute Vernetzung im Haus mit anderen Ärzten! Ich bin selten so zufrieden von einem Arzt gekommen! Alles wirkte so unkompliziert und einfach, wo ich sonst 3 Termine für hätte machen müssen mit Wartezeiten, ging mit es etwas Glück alles an einem Nachmittag. Einfach Toll weiter so!”

Ulla Hindriks

“Nach über drei Jahren mit anhaltenden Rücken- und Hüftschmerzen habe ich mit der Praxis Dr. Berg endlich eine Praxis in der ich mich wirklich ernst genommen fühle. Dr. Berg hat sich meine mitgebrachten Befunde in Ruhe angesehen, die Situation schnell erfasst und in der Praxis zusätzlich eine Röntgenaufnahme der Hüfte gemacht. Im Anschluss wurde mir ein klar strukturierter und gut verständlicher Behandlungsplan erklärt, der mir endlich wieder Zuversicht für den…”

Stephanie Brockmeier-Wibbe

Reha, Übungen und Schlafen nach der Schulter-OP

Gerade an der Schulter entscheidet die Nachsorge maßgeblich über das Ergebnis. Direkt nach dem Eingriff wird der Arm in einer Schlinge ruhiggestellt, damit die genähten Sehnen oder eine frisch eingesetzte Schulterprothese sicher einheilen können. Schon früh beginnt jedoch die geführte Bewegung: Zunächst bewegt der Physiotherapeut den Arm passiv, später kommen aktive Übungen für Beweglichkeit und Kraft hinzu. Wichtig ist, sich genau an die ärztlichen Freigaben zu halten – zu früh zu viel zu wollen, kann die Heilung gefährden.

Ein Thema, das viele unterschätzen, ist der Schlaf. Nach einer Schulteroperation ist flaches Liegen in den ersten Wochen oft unangenehm oder sogar zu vermeiden. Vielen Patienten hilft es, halb sitzend zu schlafen – etwa im Bett mit erhöhtem Oberkörper oder zeitweise in einem bequemen Sessel. Kissen zum Abstützen des Arms und ein konsequentes Tragen der Schlinge in der Nacht können die Nachtruhe zusätzlich erleichtern. Die gute Nachricht: Mit fortschreitender Heilung bessert sich der Schlaf in aller Regel deutlich.

Welche Übungen sinnvoll sind und wann welche Belastung erlaubt ist, hängt vom Eingriff ab – nach einer Schulterprothese gelten andere Vorgaben als nach einer Schulterspiegelung. Deshalb stimmen wir die Reha nach Ihrer Schulteroperation eng mit den Physiotherapeuten ab und begleiten Sie am EndoProthetikZentrum Damme strukturiert durch jede Phase, damit Sie in jeder Woche wissen, was gerade dran ist – und was besser noch warten sollte. Kleine Fortschritte wie der erste erholsame Schlaf oder das erste selbstständige Anziehen sind dabei oft die schönste Bestätigung, dass es vorangeht. Und wenn etwas unklar ist, sind wir nur einen Anruf entfernt.

Ihre Schulterprothese in erfahrenen Händen

Der Gedanke an ein künstliches Schultergelenk löst bei vielen erst einmal Unsicherheit aus. Das ist verständlich – es geht um einen bedeutenden Eingriff an einem Gelenk, das wir für unzählige Alltagsbewegungen brauchen. Umso wichtiger ist, dass die Entscheidung gut vorbereitet ist. Bevor wir überhaupt zu einer Schulterprothese raten, prüfen wir sorgfältig, ob nicht ein schonenderer Weg möglich ist. Erst wenn das Gelenk wirklich weitgehend zerstört ist und konservative Gesundheitsleistungen ausgeschöpft sind, wird der Gelenkersatz zum sinnvollen Schritt.

Was den Unterschied macht, ist die Begleitung drumherum: eine gründliche Aufklärung vorab, ein erfahrenes Team im OP und eine zuverlässige Nachsorge. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und erklären ehrlich, was eine Schulterprothese leisten kann und was nicht. Ein künstliches Gelenk fühlt sich nicht in jedem Detail an wie eine gesunde Schulter, kann aber Schmerzen deutlich verringern und die Beweglichkeit deutlich positiv beeinflussen.

Und weil konservative und operative Behandlungen bei uns unter einem Dach stattfinden, müssen Sie für keinen Schritt die Praxis wechseln. Von der ersten Beratung über den Eingriff bis zur Reha bleiben Sie in vertrauten Händen – mit kurzen Wegen und einem Team, das Ihren Verlauf von Anfang an kennt. Gerade bei einem so persönlichen Eingriff ist dieses Vertrauen oft genauso wichtig wie die Technik im Operationssaal. Wenn Sie noch unsicher sind, ob das Einsetzen einer Schulterprothese für Sie der richtige Weg ist, nehmen wir uns die Zeit, das in Ruhe im ehrlichen Gespräch mit Ihnen abzuwägen.