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Praxis & Medizin

Infoveranstaltung am 16. September 2015 gut besucht | Praxis

Der 8. Dammer Arthrose- und Osteoporosetag war ein voller Erfolg:  

Dr. Tom Berg, Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie, Rheumatologie, Inhaber der Orthopädischen Praxis Dr. Berg, Chefarzt der orthopädischen Klinik im Krankenhaus St. Elisabeth Damme sowie Leiter des EndoProthetikZentrums Damme, sprach über die Themen „Arthrose – Welche Therapiemöglichkeiten gibt es, wenn die Gelenke anfangen zu schmerzen und das Knorpelgewebe abnimmt?“ sowie  „Osteoporose-Vorbeugemaßnahmen und -Behandlungskonzepte“. Er erklärte, was die Arthrose überhaupt sei und in welche Grade der Gelenkverschlleiß eingeteilt werden könne. Vor allem im Anfangsstadium gäbe es gute konservative (nicht operative) Therapiemöglichkeiten, um den weiteren Verschleißprozess aufzuhalten und das noch vorhandene Knorpelgewebe wieder aufzubauen und damit die Schmerzen zu lindern, sagte er.

Dasselbe gelte auch für die Osteoporose, die ein komplett anderes Krankheitsbild als die Arthrose darstelle. Bei der Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, spielen bei der Vermeidung von Knochenbrüchen die Ernährung, das Trainingsverhalten und somit die Sturzprävention sowie die Einnahme von Medikamenten eine entscheidende Rolle. Des weiteren kann die sogenannte Kernspinresonanztherapie dafür sorgen, dass die Knochenmasse wieder stabiler wird und somit Brüche vermieden werden können. Vor allem Frauen sind von der Osteoporose betroffen und ab dem 50. Lebensjahr sei es sinnvoll eine Knochendichtemessung als Screening durchzuführen, um einer eventuellen Osteoporose frühestgehend entgegen wirken zu können.

Michael Ebner (Endo Alliance) erläuterte, welche Vorteile ein zertifiziertes EndoProthetikZentrum für den Patienten habe. Qualität in der Endoprothetik sei das oberste Gebot. Die Praxis Dr. Berg habe die Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum sofort mit Bravour bestanden. Die Zukunft sei das zertifizierte EPZ, da die Patienten sich dort der notwendigen Sorgfalt und Qualität sicher sein können. Die Hauptoperateure müssen eine Mindestmenge von 50 Prothesen pro Jahr operieren. Um die Lebensdauer und Qualität der Endoprothese zu überprüfen, werden viele Daten in eine Datenbank eingegeben und ausgewertet. Oberstes Ziel sei eine sehr hohe Qualität und eine lange Lebensdauer der Prothesen. Jährlich werden die zertifizierten Kliniken von externen Auditoren auf ihre Qualität überprüft. Das Team von Dr. Berg ist schon seit Anfang 2013 zertifiziert.  

Johannes Vossenkuhl (ArthroseNetzwerk Deutschland) betonte: "Qualitätssicherung gäbe es auch in der konservativen Behandlung von Arthrose (Gelenkverschleiß) und Osteoporose (Knochenschwund)." Es werden im ArthroseNetzwerk Deutschland von allen Niederlassungen demnächst Scorebögen, analog dem Bereich der Endoprothetik, in Bezug auf die Kernspinresonanztherapie eingeführt. Die Kernspinresonanztherapie sei eine qualitativ hochwertige Therapie zur Behandlung von Arthrose und Osteoporose, da die Knorpel- und Knochenzellteilung aktiviert werde. Das ArthroseNetzwerk bedeute für seine Mitglieder eine Qualitätssteigerung sowie eine direkte kollegiale Zusammenarbeit, die vor allem in Form von Kongressen und Fortbildungen gefördert werde.

Quelle: Daniel Meier