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Praxis & Medizin

Große Resonanz auf 7. Dammer Arthrosetag in der Scheune Leiber Damme | Praxis

Schultererkrankungen im Gespräch

Der 7. Dammer Arthrosetag des Krankenhauses St. Elisabeth und der orthopädischen Praxis Dr. Berg/Fricke/Schmiesing fand große Resonanz:

Die Schulter sei eines der kompliziertesten Gelenke sagte Tobias Fricke, Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie (Orthopädische Praxis Dr. Berg/Fricke/Schmiesing), der über Diagnose und Behandlung von Schultererkrankungen einschließlich der Schulterarthrose sprach.  Dazu gehöre zum Beispiel auch die sogenannte Kalkschulter, erläuterte er, die flammende Schmerzen verursachen könne. Sie entstehe meist durch Verschleiß. Eine weitere Erkrankung sei die Arthrose im Schultereckgelenk.  Bei jedem Schmerz müsse zunächst ermittelt werden, woher er komme. Bildgebende Verfahren könnten Aufschluss geben.

Fricke stellte verschiedene Behandlungsmöglichkeiten vor, darunter die Entzündungshemmung, die medikamentöse Therapie, die Verabreichung von Spritzen und die Therapie mit Kernspin, welche eine moderne Behandlungsmethode darstellt, die vor allem bei Arthrose und auch Osteoporose eingesetzt wird.  Wenn die konservativen Möglichkeiten nicht erfolgreich seien, könne gegebenenfalls eine Operation helfen, so der Orthopäde.

Die Schulter zähle zu den am meisten operierten Organen. Zurzeit würden in Deutschland rund 250 000 Schulteroperationen im Jahr ausgeführt. Dazu gehöre auch die Implantation einer Schulterprothese, um primär die Schmerzen zu beheben. Die Entscheidung zur OP müsse der Patient abhängig vom Leidenszustand immer selbst treffen.